Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Oktober 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine repräsentative Befragung von 1.000 Bundesbürgern ab 14 Jahren durchgeführt. Aus den Antworten entstand der BMEL-Ernährungsreport 2016 [1].
Was essen die Deutschen?

Deutschland liebt Pasta. Ohne jede Vorgabe wurden die Befragten gebeten, drei Gerichte zu nennen, die sie besonders gerne essen. Spaghetti, Spätzle & Co. sichern sich klar den ersten Platz beim Rennen um den Titel des Lieblingsgerichts der Deutschen. Mit deutlichem Abstand folgen Gemüse- und Kartoffelgerichte, Fischgerichte, Salat, Pizza und Fleischgerichte (Abbildung 1). [1, 2] Auffällig ist dabei der hohe Anteil an Weizenprodukten in Form von Teigwaren oder Pizza.

Was dann wirklich auf dem täglichen Speiseplan landet, sind, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit bei 1.000 Befragten, Obst und Gemüse, Milchprodukte wie Joghurt, Frischmilch oder Käse, Fleisch oder Wurst, Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen und Kekse, Nudeln, Reis und andere Getreideprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Softdrinks, wie z.B. Limonade (Abbildung 2) [2]. Doch Vorsicht mit einer voreiligen Interpretation. Wir essen zwar häufig einen Apfel oder auch mal einen Salat, von der Menge her dürften Äpfel und Salat dagegen bei vielen eher wenig ins Gewicht fallen. Bei den Getreideprodukten auf Platz 5 sieht es schon anders aus. Sie werden zwar weniger häufig gegessen, aber wenn sie gegessen werden, dann als Sättigungsbeilage vermutlich in deutlich größerer Menge. Leider gibt es zu diesem wichtigen Punkt, sowohl im Ernährungsreport [1] als auch in den zugehörigen, detaillierten Daten [2] keine Angaben.

Insbesondere nach dem Genuss von Getreideprodukten, Fleisch, Wurst und Käse entstehen Säuren, wie es Vormann [3] im Detail in seinem Buch Säure-Basen-Balance ausgeführt hat. Hier findet man von fast jedem Nahrungsmittel den Säure- bzw. Basengehalt. Eine Kurzübersicht nur der wichtigsten Nahrungsmittel mit den zugehörigen Säure- bzw. Basengehalten liefern auch die Artikel 4 und 5. Der durchschnittliche Mitteleuropäer nimmt heute pro Tag ca. 50–100 Milliäquivalent (mÄq) Säure im Überschuss zu sich. Um die Säure-Basen-Balance zu erhalten, müsste die gleiche Menge täglich ausgeschieden werden. Die sicherste Variante ist die zugeführte Säure am besten in derselben Mahlzeit oder am selben Tag mit basischer Nahrung auszugleichen. Es empfiehlt sich die Kombination mit den basischen Lebensmitteln Gemüse, Salat und Obst. Oft werden allerdings eher neutrale oder leicht saure Lebensmittel aus der Gruppe der Getreideprodukte (z. B. Nudeln) zum Fleisch oder Fisch als Beilage kombiniert und es bleibt auf dem Tisch nicht genügend Platz für die Basenträger. Vormann empfiehlt, täglich darauf zu achten, möglichst die gleiche Säure- und Basenmenge zu verzehren. Das bedeutet bei 50 mÄq Säure bei den Mahlzeiten einen Ausgleich mit 50 mÄq Basen. Mengenmäßig heißt das, dass Gemüse, Salat und Obst den Großteil des Gerichtes
ausmachen sollten. Da die Säurelast pro Portion immer höher ist als der Basengehalt eines Lebensmittels, müssen Sie die Mengen anpassen: Zu 100 g Fleisch sind beispielsweise 400 g Gemüse ideal. [3]

Wir wissen allerdings, dass die Regeln einer ausgeglichenen Ernährung von vielen nur schwer eingehalten werden können. Die Vorliebe der Deutschen für Getreideprodukte, aber auch für Fleisch, Wurst und Käse oder säurebildende Softdrinks ist offensichtlich. Dem Heißhunger zu widerstehen, fällt nicht leicht. Für diejenigen, die ihren Säure-Basen-Haushalt ausgleichen und zugleich die überflüssigen Pfunde reduzieren wollen, bieten Anwendungen mit MORA® einen Lösungsweg. Die Firma MED-TRONIK GmbH bietet ein Gewichtsmanagementprogramm („Weight Control“) mit den Bioresonanzgeräten MORA®Nova und MORA®Beauty an, das hilft, den Heißhunger auf problematische Lebensmittel zu reduzieren. Außerdem fördert es die Entschlackung und sorgt für eine Vitalisierung. Ergänzt wird die Anwendung durch ein spezielles Ernährungsprogramm. Für die
Bedienung des Gerätes MORA®Beauty, das neben „Weight Control“ noch weitere Programme umfasst, ist keine Qualifikation als Arzt oder Heilpraktiker nötig.

 

Abbildung 1:

„Was ist Ihr Lieblingsessen? Bitte nennen Sie mir drei Gerichte, die Sie besonders gerne essen.“

Weitere Gerichte mit geringerem Anteil vernachlässigt. 1000 Befragte, Daten aus [2]

  • Spaghetti, Nudeln, Pasta 35% 35%
  • Gemüse, Gemüsegerichte (allg.) 18% 18%
  • Kartoffeln, Kartoffelgerichte (allg.) 18% 18%
  • Fisch, Fischgerichte (allg.) 16% 16%
  • Salat 15% 15%
  • Pizza 14% 14%
  • Fleisch, Fleischgerichte (allg.) 11% 11%

Abbildung 2:

Wie häufig nehmen Sie folgende Lebensmittel oder Getränke üblicherweise zu sich: einmal oder mehrmals täglich?

Weitere Gerichte mit geringerem Anteil vernachlässigt. 1000 Befragte, Daten aus [2]

  • Obst und Gemüse 76% 76%
  • Milchprodukte wie Joghurt, Frischmilch oder Käse 69% 69%
  • Fleisch oder Wurst 34% 34%
  • Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen, Kekse 22% 22%
  • Nudeln, Reis und andere Getreideprodukte 16% 16%
  • Nahrungsergänzungsmittel 11% 11%
  • Softdrinks wie Cola oder Limonade 11% 11%
1 forsa. Politik- und Sozialforschung GmbH: BMEL Ernährungsreport 2016: Deutschland, wie es isst, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 2016.
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/Ernaehrungsreport2016.pdf?__blob=publicationFile (accessed March 29, 2016).
2 forsa. Politik- und Sozialforschung GmbH: Deutschland, wie es isst: Der BMEL-Ernährungsreport 2016 – Tabellenband, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
http://www.foodwatch.org/uploads/media/BMEL_Ernaehrungsreport_2016_Tabellen.pdf (accessed April 7, 2016).
3 Vormann J: Säure-Basen-Balance: Der Kompass für mehr Vitalität und Wohlbefinden. GU Körper & Seele Gesundheits-Kompasse. München, Gräfe u. Unzer, 2016.
4 Remer T, Manz F: Potential renal acid load of foods and its influence on urine pH. J Am Diet Assoc 1995;95:791–797.
5 IPEV-Nahrungsmitteltabelle. http://www.saeure-basen-forum.de/pdf/IPEV-Nahrungsmitteltabelle.pdf.